Donnerstag, 10. Dezember 2015

Zimtsterne

Ein Keks-Klassiker. Das Rezept kommt ursprünglich von der Konditorei Demel in Wien. Gefunden habe ich es hier.


Zutaten:
1/2 kg gemahlene Mandeln
300 g Staubzucker
2 TL Honig
2 TL Zimt
2 Eiweiß

Glasur:
1 Eiweiß
Salz
100 g Staubzucker

Zubereitung:
Alle Zutaten in eine Schüssel geben, zuerst mit einem Kochlöffel, dann mit den Händen gut vermischen. Den Teig mit etwas Staubzucker ca. 6-8 mm dick ausrollen und Sterne ausstechen.

Für die Glasur Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, den Staubzucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse ganz glänzend, fest und ohne Zuckerkristalle ist.

Jeden Stern am besten mit einem kleinen Messer mit der Glasur bestreichen und bei 150 °C ca. 15 min backen.

Schoko-Schnee-Kugeln

Wenn schon draußen kein Schnee liegt, dann muss man ihn halt selbst machen. Diese Kekse sehen Vintschgerlen in Miniformat zum verwechseln ähnlich. Der Geschmack ist dann doch ein anderer. Gefunden habe ich sie hier.



Zutaten:
100 g Schokolade (bei mir 47 % Kakao)
50 g Butter
1 Ei
1 Dotter
60 g Zucker
100 g Weizenmehl glatt
1 EL Kakao
1/4 TL Backpulver
Salz
1 TL Zimt

Staubzucker zum wälzen

Zubereitung:
Butter und Schokolade in einem kleinen Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen. Das geht bei einem Induktionsherd direkt im Topf, sonst im Wasserbad. Etwas abkühlen lasssen. Dann die restlichen Zutaten untermischen und die recht flüssige Masse für ca. 2 h in den Kühlschrank stellen.

Mit einem kleinen Löffel ein bisschen vom Teig abestehen, mit den Händen zu Kugeln formen und in Staubzucker wälzen. Die Kekse mit ein bisschen Abstand auf ein Backblech legen und bei 170 °C ca. 14 min backen.

Marmorkekse

Schnell gemachte Kekse, die ähnlich schmecken wie Omas Marmorkuchen. Gefunden habe ich sie hier.


Zutaten:
heller Teig:
40 g Staubzucker
75 g kalte Butter
1 TL Vanillezucker
Salz
100 g glattes Weizenmehl

dunkler Teig:
40 g Staubzucker
20 g Kakao
75 g kalte Butter
1 TL Vanillezucker
Salz
100 g glattes Weizenmehl

Zubereitung:
Aus beiden Gruppen separat einen Mürbteig kneten und in Frischhaltefolie wickeln. Ca. 1 h im Kühlschrank fest werden lassen.

Dann beide Teige in grobe Stücke reißen und zu einer ca. 3 cm dicken Rolle zusammenkneten. Darauf achten, dass die Teige nicht zu sehr miteinander vermischt werden. Die Rolle wieder kühl stellen.

Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Rollen in ca. 5-7 mm dicke Scheiben schneiden, auf ein Backblech legen und ca. 11 min backen.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Vanillekipferl

Wer schon einmal verschiedene Vanillekipferl Rezepte ausprobiert hat kann ein Lied davon singen. Der eine Teig lässt sich nicht gut formen, ist so bröselig, dass er entweder vor oder nach dem Backen zusammenbricht, oder der Geschmack ist nicht so wie er sein soll. Dieses Rezept ist anders, leicht formbar, so stabil, dass weder vor noch nach dem Backen viele Keksbruchstücke zu beklagen sind und wunderbar im Geschmack. Gefunden hier, nach einem Rezept von Katharina Prato.


Zutaten:
280 g Mehl glatt
70 g Zucker
100 g geriebene Mandeln
Salz
210 g Butter

ca. 3 EL Staubzucker 1:1 min selbstgemachtem Vanillezucker vermischt

Zubereitung:
Mehl, Zucker, Mandeln und Salz auf die Arbeitsfläche geben und vermengen. Die kalte Butter in Würfel schneiden und unterkneten. Den Teig im Kühlschrank wieder abkühlen lassen.

Das Backrohr auf 180 °C vorheizen. Aus dem Teig eine knapp 2 cm dicke Rolle formen und diese mit einem Messer in ca. 1/2 cm breite Scheibchen. Aus jeder Scheibe mit beiden Händen eine Rolle formen und als Kipferl auf ein Backblech legen.

Auf der mittleren Schiene ca. 15 min backen. Noch heiß mit dem Vanillezucker bestreuen und nach dem Auskühlen in Blechdosen aufbewahren. Ergibt bei mir 133 klitzekleine Kipferl.

Spritzkekse

Ein weiteres Keksrezept, das ich im Rinner Bäuerinnenkochbuch gefunden habe. Der Teig ist schnell gemacht, allerdings braucht es beim Formen mit dem Spritzsack ziemlich viel Kraft. Zusammengesetzt werden sie mit Marillenmarmelade und jeweils eine Hälfte mit Schokolade glasiert.



Zutaten:
220 g Butter weich
80 g Staubzucker
Vanillezucker
geriebene Schale von einer halben Zitrone
Salz
1 Ei
300 g Mehl

Marillenmarmelade
Schokoglasur (Kuvertüre mit Butter)

Zubereitung:
Butter gemeinsam mit Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und einer guten Prise Salz mit der Küchenmaschine gut vermixen. Das Ei zugeben und hell aufschlagen. Dann die Geschwindigkeit zurückdrehen und das Mehl nur kurz untermischen. 

Den Teig in einen Spritzsack füllen und ca. 5 cm lange Stangerln auf ein Blech spritzen.

Bei 180 °C ca. 6-8 min backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Mit Marillenmarmelade füllen und eine Hälfte mit Schokolade glasieren.

Freitag, 4. Dezember 2015

Shortbread

Adventzeit ist Backzeit. Diesmal ein Rezept, das an sich ganzjährig gebacken werden kann. Es ist ein klassischer 3-2-1 Mürbteig, wie er schon beim Gedeckten Apfelkuchen zum Einsatz kommt. Einzige Änderung ist, dass ein Teil des Weizenmehls durch Reismehl ersetzt wird. Gefunden habe ich das Rezept hier. Da ich kein Reismehl zu Hause hatte, habe ich dazu normalen Basmatireis verwendet. Den habe ich zweimal durch die Gedreidemühle gejagt, damit er möglichst fein wird. Durch das Reismehl wird der Mürbteig noch mürber und zergeht auf der Zunge.



Zutaten:
150 g Staubzucker
300 g Butter (weich)
300 g Weizenmehl
150 g Basmatireis
6 g Salz

Zubereitung:
Ein Backblech mit Backpapier und Backrahmen vorbeiten. Backofen auf 150 °C vorheizen.

Butter mit Salz und Zucker mit dem Knethaken gut verrühren, nach und nach das Mehl einarbeiten und nur solange mixen, bis große Krümel entstehen. 

Auf das Backblech geben und mit einem Rollholz im Backrahmen verteilen. Die Masse sollte ca. 6-8 mm hoch sein. Noch roh mit einem dünnen Messer in kleine Rechtecke schneiden und mit einem Essstäbchen jeweils ein paar Mal tief einstechen.

Ins Rohr schieben und ca. 1 - 1´10 h backen. Das Shortbread sollte recht hell gebacken werden. Aus dem Rohr nehmen und noch heiß ein zweites Mal schneiden. Das noch heiße Shortbread vom Backpapier heben und auf einem Rost auskühlen lassen, damit die Unterseite nicht aufweicht. In einer Blechdose zwischen Butterpapier aufbewahren.

Freitag, 20. November 2015

Ribiselpolsterzipf

Eine andere Variante des bereits beim Apfelkuchen verwendeten tourierten Topfenblätterteiges. Dank eingefrorenem Teig sind sie sehr schnell gemacht. An sich kann jede gewünschte Marmelade verwendet werden, besonders eignet sich aber eine eher säuerliche. Bei mir war es diesmal eine Mischung aus roten und schwarzen Ribiseln.



Zutaten:
250 g Butter
250 g Topfen
250 g Mehl
Salz
Ribiselmarmelade
1 Ei

Zubereitung:
Den Teig dünn ausrollen und in Quadrate schneiden. Mit je einem kleinen Klecks Marmelade füllen und mit etwas verschlagenem Ei an den Rändern bestreichen. Macht man das nicht - großer Fehler - kann die Marmelade beim backen auslaufen.

Die Quadrate zu Dreiecken falten und noch zusätzlich mit einer Gabel verschließen.

Bei 175 °C ca. 18 min backen. Eher dunkler, dann knusperts richtig beim hineinbeißen. Noch heiß mit Staubzucker bestreuen.

Apfelbrot

Eine saftige Alternative zum Zelten ist das Apfelbrot. Dazu werden reichlich Trockenfrüchte, Nüsse, wärmende Gewürze und eben viele frische Äpfel verwendet. Dieses Brot eignet sich hervorragend zum einfrieren und ist dann das ganze Jahr über eine ideale Bergjause. Woher dieses Rezept stammt kann ich leider nicht mehr sagen, da ich es vor Jahren aus einem handgeschriebenen Kochbuch herauskopiert habe. Im Gegensatz zum Originalrezept habe ich jedoch die Zuckermenge stark reduziert und einige Gewürze hinzugefügt. 



Zutaten Tag 1:
1/2 kg Haselnüsse
1/2 kg getrocknete Feigen
1/2 kg Rosinen
1 1/2 kg Äpfel
ca. 50 ml Rum (80 %)
1 EL Zimt
5 Nelken
1/2 TL Koriander
5 Kardamomkapseln
5 Pimentkörner
1 Zacke vom Sternanis
einige Umdrehungen schwarzer Pfeffer
eine Prise Muskatnuss

Zutaten Tag 2:
1 kg Weizenmehl glatt
300 g Zucker
2 EL Kakao
2 Eier
1 TL Salz
1 1/2 Pkg. Backpulver
bei Bedarf ca. 100 ml Apfelsaft

Zubereitung:
Den Ofen auf 175 °C aufheizen. 
Die Haselnüsse auf ein Blech geben und im heißen Ofen ca. 10-15 min rösten. Darauf achten, dass die Nüsse nicht anbrennen, das geht sehr schnell und sie schmecken dann bitter. Nach dem rösten die noch heißen Nüsse auf ein Geschirrtuch geben und die Haut abrubbeln. Die jedoch nicht überall abgeht, was aber nichts macht.

Inzwischen die Feigen klein schneiden und zusammen mit den Rosinen in eine große Schüssel geben. Die Äpfel waschen, das Kerngehäuse entfernen und mit einer Raspel in feine Stifte schneiden. Die ganzen Gewürze mörsern und gemeinsam mit dem Zimt zu den Früchten geben. Die gerösteten Nüsse, die Äpfel und den Rum ebenfalls zugeben und untermischen. Die Schüssel abdecken und über Nacht im Kühlschrank bzw. wenn es kalt genug ist ins Freie stellen

Am nächsten Tag die restlichen Zutaten untermischen und bei Bedarf den Apfelsaft zugeben. Es sollte ein klebriger Teig entstehen, der gut formbar ist.

Mit nassen Händen 5 Wecken auf zwei Bleche geben, mit nassen Händen glatt streichen und bei 175 °C Umluft ca. 75 min backen.


Mittwoch, 21. Oktober 2015

Apfelkuchen mit Salzkaramell

Ganz unten ein tourierter Topfenblätterteig, dann frische Äpfel vom Garten und obendrauf ein Salzbutterkaramell. Eine Kombination, die super zusammenpasst und gerne wieder gebacken wird. Für den Kuchen wird nur die halbe Menge vom Teig verwendet, die andere Hälfte kann entweder pikant oder nochmal süß gebacken werden. Auch einfrieren und später backen funktioniert. Gefunden habe ich diese wundervolle Kombination bei der Küchenschabe.



Zutaten Teig:
250 g Butter
250 g Topfen
250 g Mehl
Salz

Zutaten Belag:
5 Äpfel in schmale Spalten geschnitten
2 EL brauner Zucker
1 EL Butter

Karamell:
60 g Zucker
2 EL Butter
1/4 TL Fleur de Sel
2 EL Sahne

Zubereitung:
Die Butter würfel und zusammen mit Mehl und Salz abbröseln. Den Topfen zugeben und rasch zu einem geschmeidigen Teig ohne Topfen- oder Butterkügelchen kneten. Ca. 20 min in den Kühlschrank geben.

Dann mit Mehl ausrollen und zwei mal tourieren. Das erste Mal wie einen Geschäftsbrief gedrittelt zusammenfalten, dann wieder mit Mehl ausrollen und vierfach falten - dh jeweils von beiden Seiten zur Mitte und noch mal in der Mitte falten. Darauf achten, dass zwischen den Schichten kein Mehl ist, evt. mit einem Backpinsel vor dem Falten überschüssiges Mehl entfernen.

Den halben Teig auf Blechgröße ausrollen und mit den Apfelspalten in konzentrischen Kreisen belegen. Mit braunem Zucker bestreuen und Butter belegen.



Bei 200 °C 30 min backen.

Inzwischen Zucker karamellisieren, vom Herd nehmen und die Butter darin schmelzen lassen. Salz und Sahne unterrühren. Diese Karamellsauce auf den Kuchen streichen und weitere 10-15 min fertig backen.


Donnerstag, 15. Oktober 2015

Kürbis-Spinat-Lasagne

Saisonale Küche im Herbst. Leider ohne Bild.

Zutaten:
1 Hokkaido Kürbis
1 TL Cumin
1 TL Koriander
1 getrocknete Chilischote
Öl
Salz
schwarzer Pfeffer

1/4 kg Spinat
1 Frühlingszwiebel
1 Stange Stangensellerie
Salz, Pfeffer
1 TL Curry
2 cm Ingwer
Olivenöl

1 große Flasche pürierte Tomaten
1 confierte Knoblauchzehe
ca. 1/4 l Suppe

2 EL Butter
2 EL Mehl
ca. 3/4 l Milch
Salz
schwarzer Pfeffer
Muskatnuss

1 Mozzarella
Lasagneblätter

Zubereitung:
Den Kürbis in Stücke schneiden und gemeinsam mit den gemörserten Gewürzen sowie einem Spritzer Olivenöl und Salz auf einem Backblech verteilen. Mit den Händen gut untermischen und im Rohr bei 200 °C ca. 30 min backen.

In der Zwischenzeit eine Bechamelsauce machen. Dazu die Butter in einem kleinen Topf zerlassen und das Mehl dazugeben. Kurz anrösten lassen und mit Milch aufgießen. Sofort kräftig rühren damit keine Klumpen entstehen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und ca. 15 min köcheln lassen.

Für den Spinat etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und Curry und Ingwer langsam darin anbraten. Frühlingszwiebel und Stangensellerie fein würfeln und mitrösten. Den Spinat waschen, trockenschleudern und in den Topf geben. Mit einem Deckel verschließen und zusammenfallen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und den Spinat überkühlen lassen.

Die Kürbisstücke aus dem Ofen nehmen und die Hälfte davon gemeinsam mit den Tomaten, Knoblauch und der Suppe pürieren. Falls das Püree zu dickflüssig wird, einfach noch ein wenig Suppe nachgießen. Die Konsistenz sollte dickflüssig sein.

Die Sauce im Wechsel mit den restlichen Kürbisstücken, dem Spinat, der Bechamelsauce und den Lasagneblättern in eine Form schichten. Mit Bechamel abschließen. Dann noch den in Scheiben geschnittenen Mozzarella darübergeben und im Rohr bei 200 °C ca. 45 min backen, bis die Oberfläche gut gebräunt ist.

Vor dem Servieren kurz überkühlen lassen. Sie schmeckt am besten lauwarm.

Zwetschgenkuchen

Ein Teig-viele mögliche Kuchenvarianten. Dieser Kuchen schmeckt sowohl mit Zwetschgen oder Marillen als auch mit Pfirsichen. Die Besonderheit ist seine Herstellung - es wird ein Mixstab verwendet, kein Schnee muss geschlagen werden und er ist dadurch sehr schnell fertig. Gefunden bei esskultur.at



Zutaten:
200 g Butter
200 g Staubzucker
4 Eier
200 g Mehl
1 gestr. TL Weinstein-Backpulver
Salz
1 EL Vanillezucker
evt. Zitronenschale, 2 cl Rum
1 1/2 kg Zwetschgen, Marillen oder Pfirsiche (bei mir halb Zwetschgen und halb Pfirsiche)

Zubereitung:
Das Obst waschen, abtrocknen und in Spalten schneiden. Die Pfirsiche auf alle Fälle häuten. Butter zerlassen. Inzwischen Mehl mit Backpulver vermischen. In einer Rührschüssel die Butter mit dem Staubzucker mit dem Mixstab vermixen und dann die Hälfte vom Mehl einmixen. Die Eier einzeln einmixen, Vanillezucker, Zitronenschale, Rum und anschließend das restliche Mehl einmixen.

Die recht flüssige Masse auf ein Blech mit Backpapier leeren, mit den vorbereiteten Früchten belegen und bei 175 °C ca. 40 min backen.

Mit Staubzucker bestreuen und am besten noch warm genießen.



Mittwoch, 7. Oktober 2015

Kürbisrisotto

Ein Kürbisrisotto hat in Mailand so gut geschmeckt, dass ich es zuhause gleich nachgekocht habe. Einige kleine Änderungen sind spontan entstanden und es hat wieder wunderbar geschmeckt.



Zutaten:
ca. 125 g Risottoreis (bei mir Aborio)
rund 3/4 l Rindsuppe (vom Vortag übrig)
1 Frühlingszwiebel
1 Stange vom Stangensellerie
Olivenöl
Salz, schwarzer Pfeffer
Parmesan

1/2 Hokkaidokürbis
1/2 TL Koriander
1/2 TL Fenchel
1/2 Chilischote
Salz
schwarzer Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:
Den Kürbis samt Schale in Spalten schneiden und auf einem Blech verteilen. Die Gewürze mörsern und gemeinsam mit einigen Spritzern Olivenöl über dem Gemüse verteilen. Mit den Händen untermischen und im Rohr bei 200 °C ca. 30 min backen bis der Kürbis weich ist.

Inzwischen mit dem Risotto beginnen. Dazu die Frühlingszwiebel und die Selleriestange klein würfeln und in Olivenöl langsam anbraten. Den Reis dazugeben und solange weiterbraten, bis er glasig wird. Mit Suppe ablöschen und rühren, einkochen, rühren, Suppe nachgießen, weiterrühren und so weiter, bis der Reis knapp noch nicht al dente ist.

Das Kürbisfleisch aus dem Rohr nehmen und mit dem Pürierstab fein pürieren. Zum Risotto geben und solange weiterköcheln lassen, bis die Konsistenz wirklich al dente ist. Insgesamt dauert es ca. 15-18 min. 

Zum Schluss den Topf vom Herd nehmen, den Parmesan unterrühren und noch einmal abschmecken. Mit einigen Röllchen vom Frühlingszwiebel und Parmesan bestreut servieren.

Die Konsistenz sollte sehr schlutzig sein. Am besten erkennbar ist es, wenn man den Topf leicht rüttelt, das Risotto sollte sich wie dickflüssige Farbe verhalten und am Teller verlaufen.

Montag, 24. August 2015

Germknödel

Das erste Mal selbst gemachte Germknödel. Ein bisschen Respekt davor hatte ich schon, halten sie beim kochen zusammen oder nicht? Sie hielten! Der Germteig war schon vielfach erprobt, die Zwetschgen zu Powidl eingekocht, also wurde der erste Urlaubstag zum kochen genutzt. Geworden sind es 16 Knödel. 8 wurden im Wasser gekocht, 8 als Wuchteln im Rohr gebacken. So schmecken sie auch ausgekühlt noch hervorragend.



Zutaten:
1/2 kg Mehl
30 g Zucker
1/2 TL Salz
1 Ei
ca. 1/4 l Milch
50 g Butter
30 g Germ

Powidl zum Füllen

zum Anrichten:
Staubzucker
Mohn
zerlassene Butter

Zubereitung:
Mehl, Zucker und Salz in eine Mixschüssel geben und den Germ hineinbröseln. Butter in einem Pfandl zerlassen und mit Milch aufgießen. Das Ei und die Milchmischung zum Mehl geben und bei geringer Geschwindigkeit zu einem Germteig kneten. Er soll sich am Ende vom Schüsselrand lösen. Mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort (bei mir am Balkon) aufgehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Das dauert ca. 45 min.

Dann den Teig auf ein bemehltes Brett geben, zu einem Rechteck ziehen und in 16 kleine Rechtecke teilen. Je einen Teelöffel Powidl daraufgeben und fest verschließen. Mit der Naht nach unten auf ein bemehltes Geschirrtuch geben, abdecken und weitere 30 min gehen lassen.



Inzwischen in einem weiten Topf Wasser zum kochen bringen, salzen und die Germknödel mit der glatten Seite nach unten einlegen. Deckel schließen und 5 min ziehen lassen. Dann den Deckel abheben, die Knödel umdrehen und mit einer Kartoffelschälgabel dreimal einstechen. Weitere 6 min bei offenem Deckel fertig garen.

Mit zerlassener Butter, geriebenen Mohn und genug Staubzucker bestreuen und genießen.



Alternative:
Die gegangenen Teiglinge in eine bebutterte Ofenform schlichten und bei 175 °C ca. 30 min zu Wuchteln backen. 
PS: Normalerweise gibt es die Wuchteln bei uns nur mit Marillenmarmelade.


Sonntag, 23. August 2015

Tzatziki

Frische Gruken vom Garten einer lieben Arbeitskollegin wollen verarbeitet werden. Ein schlichter griechischer Klassiker ist daraus geworden - Tzatziki. Besonders gut mit möglichst fettem Joghurt, ein bisschen Knoblauch und genug Zeit zum durchziehen.



Zutaten:
2 Feldgurken
1 Becher fettes (10 %) Joghurt
1 confierte Knoblauchzehe
Salz
schwarzer Pfeffer
Zitronensaft

Zubereitung:
Die Gurken längs halbieren und mit einem Löffel die Samen herauskratzen. Dann mit einem Hobel in möglichst dünne Scheiben schneiden. Mit gut einem halben Teelöffel Salz bestreuen und durchmischen. Mit einem Teller abdecken und diesen beschweren. Eine halbe Stunde stehen lassen, damit die Gurken einen Großteil vom Wasser verlieren.

Mit den Händen gut ausdrücken und mit dem Joghurt verrühren. Die Knoblauchzehe mit dem Messer zerdrücken und zum Tzatzikie geben. Mit frisch geriebenen schwarzem Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Mindestens 2 h durchziehen lassen.


Dienstag, 4. August 2015

Milchbrötchen

Endlich hatte ich heute wieder einmal Zeit etwas zu backen. Geworden ist es ein süßer Germteig, den ich bei homebaking.at gefunden habe. Herrlich mit Butter und einer frisch gemachten Marillenmarmelade.



Zutaten Teig:
Poolish:
125 g glattes Weizenmehl
125 g Wasser
1 g Germ

Hauptteig:
reifes Poolish
375 g glattes Weizenmehl
140 g kalte Milch
75 g Butter
40 g Zucker
1 Dotter (20 g)
10 g Salz
5 g Germ

1 Ei zum Betreichen

Zubereitung:
Für das Poolish Mehl mit Wasser und Germ kurz durchmischen und 16-24 h bei 4 °C in den Kühlschrank stellen

Am nächsten Tag das Poolish mit den restlichen Zutaten bis auf die Butter in eine Rührschüssel geben und 3 min langsam kneten. Dann die kalte Butter dazugeben und weitere 3-4 min. Anschließend 5 min schnell kneten. 20 min abgedeckt gehen lassen.

Mit einer Teigkarte 40 g Stücke abstechen und rund schleifen. Dann zu Weckerln formen und mit Ei bestreichen. Ca. 30 min gehen lassen, dann noch einmal mit Ei bestreichen und bei etwas Zugluft antrocknen lassen (ich habe sie ins Freie bei leichtem Wind gestellt). Dann mit einem Messer mehrmals einschneiden.

Bei 210 °C 10-12 min backen.


Donnerstag, 28. Mai 2015

Spargelfrittata

Ein Spargelrezept passend zur jetzigen Saison. Allzulang dauert sie ja nicht mehr, ist aber dafür jetzt umso besser. Diese Frittata war heute schnell gekocht und passt perfekt zu einem Butterbrot mit selbstgemachtem Erdäpfelbrot.


Zutaten:
7 grüne Spargelstangen
1 kleiner roter Paprika
3 Eier
50 g Feta
etwas Olivenöl
Salz
Pfeffer
einige Blättchen Basilikum

Zubereitung:
Das untere Drittel vom Spargel schälen und in Scheibchen schneiden. Auch den Paprika würfeln und das Gemüse mit etwas Olivenöl in einer kleinen Pfanne anbraten.

Inzwischen die Eier aufschlagen und gemeinsam mit Salz, Pfeffer und den in Streifen geschnittenen Basilikum mit einer Gabel verklopfen. Feta in Würfel schneiden.

Fetawürfel zum Gemüse geben und kurz untermischen. Eiermasse darüber gießen und mit einem Deckel abdecken. Bei geringer Hitze etwa 10 min stocken lassen.

Mit einem Butterbrot genießen. Die Menge reicht für 2 Personen.

Montag, 6. April 2015

Pinzen

Heuer gab es bei uns zum zweiten Mal selbstgebackene Pinzen zur Osterjause. Gemeinsam mit Schinken, gekochten Eiern, Radischen, frisch gerissenen Kren und Kresse passen sie perfekt zu Ostern. Gefunden habe ich sie bei esskultur.at, sie sind es definitiv Wert nachgebacken zu werden. 



Zutaten für 2 große (400 g) und 11 kleine (100g) Pinzen:
250 ml Weißwein
15 g Anis
1 kg Mehl
1 Würfel Germ (42 g)
250 ml Milch
25 g Staubzucker
125 g Zucker
200 g Butter
8 Dotter
Schale von 3 Zitronen
10 g Salz

1 Ei zum bestreichen

Zubereitung:
Am Vortag Anis leicht anmörsern und gemeinsam mit dem Weißwein in ein Schraubglas geben. Über Nacht bei Raumtemperatur stehen lassen.

Am nächsten Tag die Milch lauwarm erhitzen. 

In einer kleinen Schüssel Germ, Staubzucker, einige Löffel vom Mehl mit soviel lauwarmer Milch verrühren, dass ein dickflüssiger Vorteig entsteht. Das Dampfl abdecken und stehen lassen.

Dann Mehl und Salz in einer Rührschüssel vermischen. In der restlichen Milch die Butter schmelzen lassen und den Zucker einrühren. 

Zum Mehl die abgeriebene Zitronenschale geben. Den Aniswein durch eine feinmaschiges Sieb seihen. Inzwischen sollte das Dampfl sein Volumen schon etwas vergrößert haben.

Die Milch-Butter-Zucker-Mischung gemeinsam mit den Dottern und dem Wein zum Mehl gießen und bei mittlerer Geschwindigkeit kneten lassen, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. 

Mit einem sauberen Geschirrhangerl abgedecken und bei Raumtemperatur eine Stunde gehen lassen. Mit der Faust einmal zusammenschlagen und eine weitere Stunde gehen lassen.

Dann in einzelne Stücke teilen und rund schleifen. Mit dem verschlagenen Ei bestreichen und 30 min gehen lassen. Anschließend ein weiteres Mal mit Ei bestreichen und mit einer Schere von drei Seiten tief einschneiden. Weitere 30 min gehen lassen.



Backrohr auf 160 ° Heißluft vorheizen und die Pinzen ca. 35 min backen. Sie sollen goldgelb sein und hohl klingen.



Sonntag, 29. März 2015

Kiachl

Bei uns heißen sie Kiachl, bekannt sind sie aber auch unter Auszogene, Kniakiachl, Hepfeler, Schmalznudeln,.... Viele Namen, ein Gericht, das in vielen Gegenden gegessen wird. Wir essen die ersten meistens mit Sauerkraut, später dann mit Preiselbeeren und die übriggebliebenen kalten werden bestaubzuckert. Die Menge reicht für 4-5 sehr hungrige Personen.


Zutaten Teig:
500 g Mehl
1 Ei
50 g Butter
1/4 l Milch
Salz
1 Würfel Germ

ca. 1/2 l Öl oder Butterschmalz zum herausbacken

Zubereitung:
In einer Rührschüssel Mehl und Salz mischen und den Germ hineinbröseln. Die Butter in einem kleinen Pfandl schmelzen lassen, vom Herd nehmen und mit der Milch aufgießen. Dann das Ei einrühren. Somit wird die Flüssigkeit leicht erwärmt und kann gleich zum Mehl hinzugefügt werden. Mit dem Knethaken ca. 10 min kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Falls nötig noch etwas lauwarme Milch dazugeben.

Den Teig mit einem Geschirrtuch abgedeckt ca. 45 min bei Raumtemperatur gehen lassen. 

Dann mit einem Löffel kleine Teigklumpen abstechen, rund schleifen und auf ein leicht bemehltes Tuch legen. Gleich mit einem zweiten Tuch abdecken und nochmal ca. 20 min gehen lassen.

Inzwischen das Fett heiß werden lassen. Eine Teigkugel nehmen und von der Mitte her ausziehen bis eine runde Scheibe mit einem verdickten Rand entsteht. Vorsichtig dehnen, damit kein Loch entsteht. 

In das heiße Fett einlegen und immer wieder mit einem Löffel auf der Oberseite mit Fett begießen. Wenn die Unterseite goldbraun ist einmal umdrehen und auf der anderen Seite fertig backen.


Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und mit den anderen Teigkugeln fortfahren.

Am besten noch heiß mit Sauerkraut essen.

Samstag, 28. März 2015

Weizenbrötchen

Diese aromatischen Weizenbrötchen schmecken mit süßem und salzigem Belag oder ganz schlicht mit Butter. Sie haben eine resche Kruste und reißen beim Backen durch die spezielle Formgebung schön auf. Gefunden habe ich dieses Rezept im Brotbackbuch von Lutz Geißler und gleich die doppelte Menge auf zwei Blechen gebacken. 



Zutaten Vorteig:
400 g Weizenmehl glatt
400 g Wasser
0,5 g Germ

Zutaten Hauptteig:
Vorteig
500 g Weizenmehl glatt
100 g Roggenmehl
240 g Milch
8 g Germ
20 g Salz
12 g Walnussöl
40 g Milch

Zubereitung:
Für den Vorteig Mehl, Wasser und Germ mischen und abgedeckt bei Raumtemperatur 20 h stehen lassen. Es sollte sich das Volumen dabei verdoppeln.

Am nächsten Tag für den Hauptteig alle Zutaten außer Salz, Öl und dem zusätzlichen Schluck Milch mischen und mit dem Knethaken bei langsamer Geschwindigkeit 5 min kneten lassen. Dann 5 min schnell kneten lassen, weitere 5 min schnell kneten, dabei langsam die Milch zugeben. Zum Schluss 3 min schnell mit Salz und Öl fertig kneten, bis ein glatter und geschmeidiger Teig, der sich vom Schüsselrand löst entstanden ist. 

Abgedeckt bei Raumtemperatur 1 h gehen lassen.

Dann vom Teig 16 Teile abstecken und rund schleifen. Diese zu Zylindern aufrollen und mit der Naht nach unten auf einem bemehlten Küchenleinen ebenfalls abgedeckt gut 1 h gehen lassen. Alternativ kann man die fertigen Zylinder bei 10 °C im Kühlschrank für 3 h reifen lassen. 

Backofen rechtzeitig auf 230 °C Heißluft vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier vorbereiten. Die gegangenen Teiglinge mit der Naht nach oben auf die Bleche legen und mit Dampf backen. Nach 10 min die Temperatur auf 210 °C zurückschalten und ca. 15 min fertig backen.


Sonntag, 15. Februar 2015

Rotkrautsalat mit Karotten, Äpfel und Orangen

Gerade im Winter, wenn das frische Gemüse meist lange Transportwege hinter sich hat, bietet sich diese Kombination aus heimischen Rot- bzw. Blaukraut, Boskop-Äpfel aus dem eigenen Garten, Karotten und den jetzt saisonalen Tarocco-Orangen besonders gut an. Darüber kommen noch geröstete Walnüsse, ebenfalls aus dem Garten und eine fruchtig-nussige Marinade aus Walnussöl und den ausgedrückten Resten der filetierten Orangen.

Das filetieren sollte man sich auf alle Fälle antun um schöne Segmente aus den Früchten herauszuschneiden. Dazu wird mit einem scharfen Küchenmesser zuerst der Nord- und Südpol abgekappt und dann der Länge nach die restliche Schale abgeschnitten. Dann werden die einzelnen Segmente immer knapp an den Seitenwänden herausgelöst. 



Zutaten:
1 kleinerer Rotkrautkopf
3 Karotten
2 Boskop-Äpfel
3 Tarocco-Orangen
bei Bedarf etwas Orangensaft
Walnussöl
Rapsöl
Salz
Pfeffer
10 Walnüsse

Zubereitung:
Vom Rotkrautkopf die äußerste Schicht entfernen und mit einem Hobel in ganz feine Streifen schneiden. Die Karotten ebenfalls hauchdünn schneiden. Einen halben Apfel inklusive Kerngehäuse in dünne Scheiben schneiden. Den Rest vierteln und in dünne Spalten schneiden. 

Die Orangen filetieren, den Saft der Mittelstücke ausdrücken und in ein Glas geben. Mit Orangensaft auffüllen, bis insgesamt ca. 50 ml Saft vorhanden sind. 1:1 mit halb Walnuss- und Rapsöl mischen.

Die Walnüsse aus der Schale lösen und in einer kleinen Pfanne ohne Fett langsam rösten. 

In einer großen Schüssel alles bis auf die Orangenfilets und die Walnüsse mischen, mit der Marinade übergießen, mit Salz und Pfeffer würzen und sorgfältig vermischen.

Zum Schluss die Orangenfilets unterheben, mit den Walnüssen bestreuen und mit den Apfelscheiben garnieren.

Quelle: ziiikocht

Freitag, 13. Februar 2015

Linsenpasta

Comfort food vom Feinsten. Schnell gekocht und somit recht bald am Tisch. Perfekt um nach der Arbeit etwas gutes zu Essen ohne lange in der Küche stehen zu müssen. Auch der Abwasch hält sich in Grenzen, da das gesamte Gericht in einem kleinen Topf gekocht werden kann. Die Menge reicht für 2 Personen.



Zutaten:
1/2 Zwiebel
2 Karotten
1 TL Butterschmalz
1 kleines Wasserglas gelbe Linsen getrocknet
1/3 Flasche passierte Tomaten
ca. 300 ml Wasser
100 g Pasta
1/4 TL Cumin
1 Kardamomkapsel
1 cm Ingwer
Salz
schwarzer Pfeffer
50 g Feta

Zubereitung:
Den Zwiebel und die Karotten würfelig schneiden. In einem kleinen Topf das Butterschmalz erhitzen und das Gemüse kurz anbraten. Die gemörserten Gewürze  dazugeben und kurz mitrösten. Die Linsen unterrühren und mit den Tomaten und der Hälfte des Wassers aufgießen. Bei geringer Hitze etwas 10 min köcheln lassen. Dann den geriebenen Ingwer und die Nudeln zugeben. Bei Bedarf Wasser nachgießen und immer wieder umrühren, damit nichts am Boden ansetzt. Erst zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen und mit gewürfelten Feta anrichten.

Dazu schmeckt ein frischer Salat.

Sonntag, 8. Februar 2015

Zitronenguglhupf

Ein zitronig frischer Kuchen, bei dem das erste Stück am besten noch lauwarm schmeckt. Gefunden habe ich ihn bei esskultur.at, dort wird er als "wohlriechenster Kuchen der Welt" beschrieben. Stimmt definitiv. Leicht abgewandelt und angepasst an die normale Größe eines Sahnepackerls. 



Zutaten:
4 Eier
230 g Zucker
1 EL Vanillezucker
250 ml Sahne
50 ml Milch
300 g Mehl
10 g Weinsteinbackpulver
Salz
Zitronenschale von 1 Zitrone
Saft von einer halben Zitrone

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Guglhupfform bebuttern und bemehlen.

Die Eier trennen und das Eiklar mit einer guten Prise Salz zu Schnee schlagen. Den Zucker einrieseln lassen und zu einer festen Masse schlagen.

Die Sahne halbsteif, ja nicht steif, schlagen.

Unter die Eiweißmasse Dotter, Milch, Zitronensaft, die flauschige Sahne und die Mehl-Backpulver-Mischung vorsichtig mit einem Gummihund unterheben.

In die vorbereitete Form füllen und ca. 50-55 min backen. Eine Stäbchenprobe machen, es sollte kein Teig mehr am Holzstäbchen kleben. Nicht zu lange backen, sonst wird der Teig trocken.

Aus dem Rohr nehmen, 5 min in der Form abkühlen lassen und auf ein Gitter stürzen. Leicht bezuckern und am besten noch lauwarm das erste Stück essen.

Donnerstag, 22. Januar 2015

Dinkelsuppe

Sehr gut hat sie geschmeckt, die Dinkelsuppe aus dem Kochbuch Italien Vegetarisch. Die Mengen wurden nach Gefühl für eine größere Menge erhöht, sollten doch 10 Personen von der Suppe satt werden. 



Zutaten:
1 Glas getrocknete Kichererbsen
3/4 Glas getrocknete Borlottibohnen
3/4 Glas getrocknete braune Linsen
4 Karotten
2 rote Paprika
ca. 300 g Mangold (aufgetaut und abgetropft)
1 kleine Flasche passierte Tomaten
3 Stangen Stangensellerie
2 Zwiebel
ca. 200 g Dinkelreis
Salz
Pfeffer
Chili
Lorbeerblatt
ein wenig Rapsöl

einige Tage altes Schwarzbrot
Butter oder Rapsöl
Salz

Zubereitung:
Kichererbsen und Bohnen getrennt voneinander 12 h vorher in Wasser einweichen.

Am nächsten Tag die Hülsenfrüchte abseihen und unabhängig voneinander in genügend Wasser, jedoch unbedingt ohne Salz kochen. Das dauert bei den Kichererbsen ca. 30 min, bei den Bohnen ca. 50 min und bei den braunen Linsen ca. 20 min. 

Zwiebel würfelig, Karotten, Paprika und Stangensellerie in kleine Stücke schneiden. In einem großen Topf etwas Öl erhitzen und das Gemüse bei sanfter Hitze langsam anbraten. Mit den passierten Tomaten und etwa 1 1/2 l Wasser aufgießen und köcheln lassen. Gleich den Dinkelreis einrühren und ca. 20 min köcheln lassen. Den Mangold gemeinsam mit den Hülsenfrüchten dazugeben und noch etwa 10 min kochen. Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. 

Das Brot würfelig schneiden und in der gesalzenen Butter bzw. in Rapsöl langsam knusprig braten.

Die Suppe in tiefe Teller geben und mit den gerösteten Brotwürfeln anrichten.



Samstag, 17. Januar 2015

Kichererbsenlaibchen

Schnelle Küche an einem verschneiten Wintertag mit Zutaten, die der Vorrats- bzw. Kühlschrank hergeben. Die Masse ergibt ca. 15 kleinere Laibchen, reicht somit für 2 Personen und steht in nicht einmal einer halben Stunde auf dem Tisch. Dazu schmeckt ein frischer Salat. 



Zutaten Laibchen:
1 Dose gekochte Kichererbsen (265g Abtropfgewicht)
1/2 roter Paprika
1-2 kleine Karotten
1 Ei
1 TL Tahin
1 EL Mehl
3 EL feine Haferflocken
1/2 TL gemörserter Kreuzkümmel
Salz
Pfeffer
Rapsöl zum braten
einige Zitronenscheiben

Joghurtsauce:
Joghurt
Tahin
Salz
Pfeffer
Zitronensaft

Zubereitung:
Die Kichererbsen abtropfen lassen und gemeinsam mit dem grob geschnittenen Paprika und den Karotten in ein Mixgefäß geben. Die restlichen Zutaten bis auf die Haferflocken zugeben und zu einer noch leicht stückigen Masse häckseln. Zum Schluss die Haferflocken zugeben und nur kurz untermixen.

Für die Joghurtsauce alle Zutaten mischen und abschmecken. 

In einer Pfanne ein wenig Rapsöl erhitzen und die Laibchenmasse mit einem Teelöffel einsetzen. Bei mittlerer Hitze etwa 3-4 min auf jeder Seite braten. 

Auf einem Teller mit einer extra Zitronenspalte und der Joghurtsauce anrichten.


Dienstag, 6. Januar 2015

Lemon Curd

Ein englischer Klassiker, passt wunderbar zu einer Pavlova, Scones oder ganz schlicht in ein Joghurt gerührt. Vorsicht bei der Zubereitung ist lediglich bei den Eiern geboten, sollten sie einerseits die Masse eindicken, andererseits aber ja nicht zu einer Eierspeise verarbeitet werden. Mit einem Induktionskochfeld kann man sich das ewige Rühren im Wasserbad ersparen, es geht dann ruckzuck bis die Masse anzieht.

Wer hat nimmt dazu Meyer Zitronen, sie sind, laut esskultur "eine Hybride aus Zitrone und vermutlich Orange (oder Mandarine, das scheint noch immer nicht geklärt zu sein)" und dadurch im Geschmack nicht so sauer als herkömmlich erhältliche Zitronensorten. Leider habe ich heuer keine ergattert, deshalb hier nur in der "normalen, guten" Version - die Meyer Variante schmeckt noch um einiges besser.



Zutaten:
3 Eier
150 g Zucker
1/8 l Zitronensaft (ca. 3 Zitronen unbedingt Bio)
Zitronenschale von 3 Zitronen
60 g Butter

Zubereitung:
Die Zitronen mit einer möglichst scharfen Reibe abhobeln, dann den Saft auspressen. Es sollte 1/8 l ergeben. Diesen zusammen mit den Schalen und dem Zucker erhitzen. Dann die Eier unterrühren und mit einem Schneebesen kräftig rühren, während die Masse immer heißer wird. Bei ca. 80 °C dickt die Masse ein, dann die Butter in kleinen Würfelchen zugeben und in der warmen Eiermasse unter ständigem Rühren schmelzen lassen. 

Das Lemon Curd noch heiß in Gläser abfüllen und auskühlen lassen. Es hält im Kühlschrank ca. 2 Wochen. 

Die Menge ergab bei mir 2 kleinere Gläser.

Samstag, 3. Januar 2015

Pavlova mit Lemon- oder Rhabarber Curd

Die Pavlova ist besonders in Australien und Neuseeland ein beliebtes Dessert. Unter einer kompakten Kruste kommt sie flauschig weich daher und wird mit ungesüßtem Schlagobers und einem möglichst sauren Fruchtbelag bestrichen. Im Gegensatz zum Baiser ist es besonders wichtig, dass sie nicht durchgebacken wird, sondern eine weiche, aber auf keinem Fall zähe Mitte behält. Dies ist durch den Zusatz von etwas Speisestärke und Essig möglich. Auch beim Backen ist Disziplin gefragt, darf doch das Backrohr auf keinen Fall während des Backens geöffnet werden.



Zutaten:
110 g Eiweiß (unbedingt abwiegen, bei mir waren es genau 3 Eier)
220 g Staubzucker
1 Prise Salz
2 TL Speisestärke (zB Maizena)
2 TL milden Essig

Belag:
saurer Fruchtcurd (zB Lemon- oder Rhabarber Curd)
Schlagobers

Zubereitung:
Backrohr auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Zucker mit Speisestärke vermischen. 

In einer absolut fettfreien Schüssel das Eiweiß mit einer guten Prise Salz schaumig schlagen, dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen. So lange weiter schlagen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Dies überprüft man am besten mit einer kleinen Menge der Masse, die man zwischen zwei Fingern zerreibt. Es sollten sich keine Zuckerkristalle bemerkbar machen.

Dann den milden Essig unterrühren und die Eiweißmasse mit einem Löffel auf das Backpapier ca. 5 cm dick streichen. Am Rand eine leichte Erhöhung stehen lassen, um dem späteren Belag etwas Stabilität zu geben.

Auf die unterste Schiene ins Backrohr geben und sofort auf 120 °C zurückschalten. Dann ca. 1 Stunde backen. Nach dieser Stunde das Backrohr ausschalten und die Pavlova weitere 20 min im Rohr lassen. Erst jetzt das Backrohr einen Spalt breit öffnen, dazu einen Kochlöffel einklemmen und eine weitere halbe Stunde auskühlen lassen.

Unmittelbar vor dem Servieren mit einer sauren Fruchtsauce (zB Lemon- oder Rhabarber Curd) und mit geschlagenem Schlagobers bestreichen.

Quelle Pavlova: ziiikocht