Samstag, 30. Juli 2016

Schwarze Ribiselschnitten

Eine weitere Variante mit dem tourierten Topfenblätterteig, wie er schon bei den Ribiselpolsterzipf und dem Apfelkuchen verwendet wurde. Auch hier wird nur die halbe Teigmenge gebacken. Die andere lässt sich gut einfrieren und später anderweitig zubereiten.



Zutaten Teig:
250 g Butter
250 g Mehl
250 g Topfen
ca. 1/2 TL Salz

Zutaten Belag:
ca. 120 g Marzipan
4 Eiklar
100 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1 TL Maizena
eine Prise Salz
400-500 g schwarze Ribisel

Zubereitung:
Für den Teig die kalte Butter klein schneiden und mit Mehl und Salz abbröseln. Dann den Topfen untermischen und zu einem geschmeidigen Teig kneten. In eine Rechteckform bringen und in Frischhaltefolie gewickelt ca. 1/2 h in den Kühlschrank geben.

Dann den Teig zu einem langen Rechteck ausrollen, dritteln und wie einen Geschäftsbrief falten (einfache Tour). Wieder 30 min kühlen. Dann wieder ausrollen, diesmal jedoch jeweils zur Hälfte einschlagen und nochmal in der Mitte zusammenfalten - es sind dann 4 Teigschichten übereinander. Wieder 30 min in den Kühlschrank geben.

Dann ist der Teig bereit zum backen. Den Teig halbieren und eine Teighälfte einfrieren oder anderweitig verwenden.

Den Teig auf Blechgröße dünn ausrollen und bei 200 °C ca. 15- 20 min ohne Belag backen. Er sollte gut braun werden.

Inzwischen Eiweiß mit Salz steif schlagen und Zucker, Vanillezucker und Maizena einrieseln lassen. Weiterschlagen, bis sich keine Zuckerkristalle mehr im Eischnee spürbar sind. Die Beeren untermischen. 

Marzipan zwischen einer Silikonmatte und Frischhaltefolie ebenfalls auf Blechgröße dünn ausrollen. Die Frischhaltefolie entfernen.

Dann den Teig aus dem Backrohr nehmen. Mit Hilfe der Silikonmatte die dünne Marzipanschicht auf den heißen Teig legen. Bitte nicht mit der Frischhaltefolie versuchen - die Folie klebt sonst sofort auf dem heißen Blech fest.

Dann den Eischnee darüberstreichen und das Blech ins Rohr schieben. Weitere 10-15 min backen bis die Oberfläche schön goldbraun ist.

Schmeckt lauwarm mit einer Kugel Eis, aber auch besonders gut, wenn die Schnitten eine Nacht im Kühlschrank durchgezogen sind.

Gefunden habe ich das Rezept hier.

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