Sonntag, 18. Dezember 2016

Schoko-Kardamom-Husarenkrapferl mit Schokoganache

Langer Name, aber schnell gemachte Keks. Gefunden hier, jedoch leicht abgewandelt gebacken.


Zutaten:
115 g Butter
115 g Zucker
1 Dotter
1 EL Sahne
120 g Mehl
60 g Kakao
1/2 TL Salz
5 Kardamomkapseln

Ganache:
60 ml Sahne
80 g Schokolade 75 %

Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig schlagen. Dotter, Sahne, Salz und gemörserten Kardamom dazugeben. Dann Mehl und Kakao unterkneten. Den Teig zu zwei Rollen formen und in Klarsichtfolie gewickelt für ca. 1 h kalt stellen

Dann mit einem Messer in ca. 1/2 cm breite Scheiben schneiden. Diese zu Kugeln formen und mit einem Kochlöffel kleine Vertiefungen hineindrücken. Bei 175 °C ca. 10-12 min backen und auskühlen lassen.

Für die Ganache die Schokolade in kleine Stücke brechen und in ein Schüsselchen geben. Die Sahne aufkochen, darübergießen und für 2-3 min stehen lassen. Dann glatt rühren und mit einem Spritzsack in die Vertiefungen füllen.

Samstag, 17. Dezember 2016

Zitronenkeks

Ein neu ausprobiertes Rezept, das recht schnell und ohne langwierige Ausstecherei gebacken ist. Sie schmecken wunderbar zitronig. Gefunden habe ich das Rezept hier - statt Orangentalen wurden es jedoch Zitronenkeks.


Zutaten:
125 g weiche Butter
125 g Zucker
1 (Meyer-)Zitrone
1 Prise Salz
2 Eier
275 g Mehl

Glasur:
100 g Staubzucker
Saft von ca. 1/2 Zitrone

Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig schlagen, die Eier dazugeben und zu einer hellen Masse aufschlagen. Dann die abgeriebene Schale der Zitrone und den Saft einer halben dazugeben. Mehl und Salz vermischen und unter die Buttermasse rühren.

Mit 2 Teelöffeln kleine Patzlern abstechen und auf ein Blech setzen. Bei 200 °C ca. 12 min backen. Noch heiß mit einer recht festen Glasur aus Staubzucker und etwas Zitronensaft bestreichen.

Dienstag, 13. Dezember 2016

Holzofenpizza

Die erste große Hitze im Holzofen ist ideal zum Pizzabacken. Diesmal als Flammkuchen mit Zwiebel und Speck. Hmmmm!



Zutaten Teig:
300 g Mehl glatt
200 ml Wasser
12 ml Olivenöl
4 g Salz
4 g Malzmehl
7,5 g Hefe

Zutaten Belag:
2 Zwiebel
Butter
Sauerrahm
Salz, Pfeffer
Bauchspeck in Streifen geschnitten

Zubereitung:
Alle Zutaten vom Teig mit einem Löffel mischen. 1 h bei Raumtemperatur gehen lassen, dabei alle 20 min strecken und falten. Abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Für den Belag Zwiebel in Ringe schneiden und in etwas Butter langsam anbraten. Leicht abkühlen lassen. Mit Saurerrahm, Salz, Pfeffer und den Speckstreifen verrühren.

Teig ca. eine halbe Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank holen. Dann den Teig halbieren, rund ausrollen, belegen und bei 300 °C ca. 5 min backen.

Zelten

Das erste Rezept, das aus dem Holzbackofen kommt. Gerade rechtzeitig zur Weihnachtszeit kommt der Zelten mit vielen getrockneten Früchten und einem lockeren Brotteig. Gefunden habe ich das Rezept hier und gebacken wurde gleich die doppelte Menge.


Zutaten Sauerteig:
20 g Anstellgut
440 g Wasser 30 °C
560 g Roggenmehl

Zutaten Brotaroma:
200 g Altbrot
200 ml kochendes Wasser

Zutaten Früchtemischung:
600 g Kletzen (getrocknete Birnen)
400 g Rosinen
200 g Feigen
200 g Haselnüsse
50 g Zitronat
20 g Orangat
500 ml kochendes Wasser
100 ml Rum
100 ml Schnaps
Zimt, Nelken, Piment, Koriander, Kardamom, Ingwer, Sternanis

Zutaten Teig:
reifer Sauerteig
Brotaroma
840 g Roggenmehl
300 g Weizenmehl glatt 
300 g Weizenbrotmehl
900 ml Wasser 
44 g Salz
10 g Germ

Zubereitung:
Am Vortag Mehl, Wasser und Anstellgut mischen und abgedeckt bei Raumtemperatur 15-20 h stehen lassen.

Am Vorabend die Früchte klein schneiden und gemeinsam mit dem kochenden Wasser sowie Rum, Schnaps und den Gewürzen in einer Schüssel vermischen. Abdecken und über Nacht stehen lassen.

Am Morgen das Altbrot mit kochendem Wasser aufgießen und ca. 30 min quellen lassen. Dann mit der Hälfte vom Wasser mit dem Stabmixer pürieren.

Für den Hauptteig die Mehle, Salz, Sauerteig, Brotaroma und Germ mischen und zuerst 6 min langsam, dann 1 min schnell kneten. Dann langsam die eingeweichten Früchte untermischen.

15 min rasten lassen. Dann mit einer Teigkarte den Teig in 10 Teile schneiden, rund wirken und ca. 1 h gehen lassen. Bei ca. 250 °C einschießen und bei fallender Hitze ca. 50 min backen.

Freitag, 25. November 2016

Haferflocken Rosinen Cookies

Diese Cookies gehen das ganze Jahr über. Sie schmecken durch den Zimt schon etwas weihnachtlich, taugen aber durchaus als Kuchenersatz an einem Sonntagnachmittag. Übrig gebliebene Cookies halten sich in einer Keksdose ohne weiteres ein bis zwei Wochen. Im Gegensatz zum Originalrezept habe ich nur normalen Zucken verwendet und die Menge stark reduziert. Sie sind auch so noch sehr süß.



Zutaten:
225 g Butter
300 g Zucker
2 Eier
245 g Mehl glatt
1 TL Backpulver
1 TL Salz
etwas gemahlene Muskatnuss
1 TL Zimt
175 g Haferflocken
240 g Rosinen

Zubereitung:
Die Zutaten sollten alle Raumtemperatur haben.

Butter mit Zucker in der Küchenmaschine schaumig schlagen. Ein Ei nach dem anderen zugeben und zu einer sehr hellen Buttermasse weitermixen. Dann mit einem Gummihund alle anderen Zutaten untermengen. Das geht irgendwann nur mehr mit der Hand. Rasch zu einem homogenen Teig verkneten.

Vom Teig jeweils walnussgroße abstechen und mit den Händen rund rollen. Mit genügend Abstand auf das Backblech setzen. Die Teigkugeln auf mindestens zwei Backblechen aufteilen.

Im vorgeheiztem Rohr bei 180° C ca. 20-25 min backen. Auf dem Backpapier abkühlen lassen.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Graukäsesuppe

Eine schnell gemachte Suppe für Graukäseliebhaber.


Zutaten:
1 TL Butterschmalz
3 Frühlingszwiebel
4-5 mittelgroße Kartoffeln
ca. 1/2 l Rindssuppe
ca. 1/2 l Milch
150 g Graukäse
Salz
schwarzer Pfeffer
Muskantnuss

etwas Speck
etwas Schüttelbrot oder geröstete Schwarzbrotwürfel

Zubereitung:
Die Frühlingszwiebel in Ringerl schneiden und im zerlassenen Butterschmalz sanft anrösten. Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Zu den Zwiebel geben und mitrösten.

Mit Suppe und Milch aufgießen und ca. 20 min köcheln lassen. Die Suppe pürieren, den Graukäse zugeben und in der Suppe schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Den Speck in feine Scheiben schneiden und ohne Fett leicht anrösten lassen.

Die Suppe mit Speck, Schüttelbrot und einigen Frühlingszwiebelringerl garnieren.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Buttermilchbrot

Ein schmackhaftes Brot, das innerhalb von kurzer Zeit gebacken werden kann. Es hält sich allerdings nicht so lange frisch wie eines mit Sauerteig oder Vorteig.


Zutaten:
350 g Roggenvollkornmehl
500 g Weizenmehl
110 g Dinkelvollkornmehl
15 g Brotgewürz (Fenchel, Koriander, Kümmel)
25 g Salz
1/4 TL Brotklee
300 ml Buttermilch
20 g Germ
300-350 ml Wasser

Zubereitung:
Die Buttermilch auf Zimmertemperatur bringen und den Germ im lauwarmen Wasser auflösen. Gemeinsam mit allen anderen Zutaten in die Knetmaschine geben und bei langsamer Geschwindigkeit ca. 10 min kneten. 

Der Teig wird weich, elastisch und wenig klebend. Abgedeckt bei Raumtemperatur ca. 1 h gehen lassen.

Dann den Teig halbieren, rund wirken und in einem Gärkörbchen erneut abgedeckt 1 h gehen lassen.

Backofen mit Backstein rechtzeitig auf 230 °C vorheizen und die Brote mit Dampf ca. 40 min backen. 

Omas Marmorkuchen

Diesen flaumigen Marmorkuchen hat bereits meine Oma sehr oft gebacken und er schmeckt aus ihrer uralten Backform ganz besonders.


Zutaten:
250 g Butter
4 Eier
200 g Zucker
300 g Mehl
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
2 EL Kakao
etwas Butter und Brösel für die Form

Zubereitung:
Die Form mit Butter ausstreichen und bebröseln.

Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer guten Prise Salz und der Hälfte des Zuckers zu einem festen Schnee schlagen.

Die zimmerwarme Butter gemeinsam mit den Dottern und der anderen Zuckerhälfte zu einem hellen Abtrieb aufschlagen.

Dann das geschlagene Eiweiß gemeinsam mit dem Mehl und dem Backpulver unter den Abtrieb heben und vorsichtig untermischen.

Kakao mit etwas heißem Wasser auflösen und 1/3 vom Teig untermischen.

Mit einem Gummihund eine helle Teigschicht gefolgt von der dunklen und einer weiteren hellen in die Form einfüllen und glattstreichen.

Im vorgeheiztem Rohr bei 175 °C Ober- und Unterhitze ca. 40 min backen.

Freitag, 21. Oktober 2016

Orientalische Kohlröllchen

Orientalische Gewürze, saisonales Gemüse und eine würzige Fülle aus Reis, Rindsfaschiertem und Tomaten passen wunderbar in den Herbst. Sie schmecken am Besten lauwarm gemeinsam mit Salat und Brot.



Zutaten:
400 g Rindsfaschiertes
1 kleine Flasche passierte Tomaten
4 Frühlingszwiebel
2 Knoblauchzehen
1 TL Kurkuma
1 TL Koriander
1 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Zimt
1/2 TL geräuchertes Paprikapulver
1/2 Chilischote
1 Tasse Reis
Muskatnuss
Salz
Pfeffer
ca. 1/2 grünen Kohl (Weißkohl geht auch, allerdings lassen sich die einzelnen Blätter nicht so leicht ablösen und dann rollen)

Würzflüssigkeit:
1/2 kleine Flasche passierte Tomaten
ca. 150 ml Wasser
1/2  TL Kurkuma
1/2 TL Koriander
1/2 TL Kreuzkümmel
1/4 TL Zimt
1/4 TL geräuchertes Paprikapulver
1/4 Chilischote

Zubereitung:
Die ganzen Gewürze in eine Pfanne geben und ohne Fett leicht anrösten, bis sie wundervoll duften. Leicht abkühlen lassen und mörsern.

Das Fleisch in eine Schüssel geben, die Gewürze, Tomaten, Salz, Pfeffer und den Reis zugeben und verrühren. 

Einen großen Topf mit Wasser zum kochen bringen und eine Schüssel mit kaltem Wasser bereitstellen.

Die Blätter vom grünen Kohl abziehen, mit einem Messer halbieren und dabei den Strunk herausschneiden. In kochendem Wasser ca. 30 sek blanchieren, dann im kalten Wasser abschrecken. Dann die Blätter in einer Salatschleuder trockenschleudern.

Jeweils einen großen Teelöffel der Fülle auf ein halbes Kohlblatt geben und einrollen. Die Röllchen in einen Bräter schlichten und mit der Würzflüssigkeit übergießen.

Im Backrohr bei ca. 180 °C 40 min backen.



Gefunden habe ich das Rezept hier

Samstag, 8. Oktober 2016

Müsliriegel mit Äpfel und Datteln

Richtig schnell gemachte Müsliriegel, die sich für eine kleine Stärkung während einer Wanderung ganz gut eignen. Sie sind nicht sehr süß, bei Bedarf einfach etwas mehr Honig untermischen.


Zutaten:
250 g Großblatt Haferflocken
100 g Dinkelvollkornmehl
50 g geriebene Haselnüsse
50 g Honig
2 Äpfel
8 getrocknete Datteln
1/2 TL Zimt
1 EL Vanillezucker
Salz

Zubereitung:
Dinkel bei Bedarf frisch mahlen. Dann das Mehl gemeinsam mit allen anderen trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Die Äpfel grob reiben, die Datteln in kleine Stücke schneiden und gemeinsam mit dem Honig unter die trockenen Zutaten mischen.

Die Masse sollte so feucht sein, dass sie gut zusammenhält. Bei Bedarf evt. einen weiteren halben geriebenen Apfel oder etwas Milch untermischen.

Dann die Masse auf ein Backblech geben und zu einem Rechteck zusammendrücken. Es ergibt ungefähr ein halbes Blech voll.

Bei 180 °C ca. 40 min backen, bis die Müsliriegel leicht braun werden.

Ausgekühlt in Stücke schneiden und in einer Keksdose aufbewahren.

Montag, 12. September 2016

Kardinalschnitten

Ein bisschen Fingerspitzengefühl ist beim Zusammensetzen nötig um diese luftig, lockere Kreation hinzubekommen. 



Zutaten Baiser:
4 Eiweiß
250 g Zucker
eine Prise Salz

Zutaten Biskuit:
4 Dotter
2 Eier
90 g Staubzucker
10 g Vanillezucker
100 g Mehl glatt
eine Prise Salz

Zutaten Fülle:
Johannisbeergelee schwarz
1/4 l Schlagobers
1 Espresso kalt

Zubereitung:
Für das Baiser Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, dabei nach und nach den Zucker einriseln lassen. Solange weiterschlagen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat.

Für die Biskuitmasse die Dotter mit den Eiern, dem Zucker und einer Prise Salz schaumig schlagen. Dann das Mehl schonend unterheben. 

Die Biskuitmasse in einen Spritzsack füllen und lange Bahnen mit ca. 3 cm Abstand auf ein Blech spritzen. Die Baisermasse ebenfalls in einen Spritzsack füllen und zwischen der Biskuitmasse einspritzen.

Im vorgeheiztem Backrohr (160 °C) bei Ober- und Unterhitze ca. 10-15 min backen und anschließend auskühlen lassen.

Das Schlagobers steif schlagen und den Espresso unterheben.

Den Teig längs dritteln. Eine Bahn mit wenig Gelee und mit der Hälfte vom Obers bestreichen, dann eine weitere Teigbahn auflegen und wieder mit Gelee und Obers bestreichen. Dann mit der verbliebenen Teigbahn abschließen. 

Die Kardinalschnitten schmecken am besten ganz frisch.

Samstag, 30. Juli 2016

Römische Reistomaten

Ein schnell gemachtes Sommeressen. Die Menge reicht für 3 Personen als Hauptspeise.



Zutaten:
9 mittelgroße Tomaten
10 EL Risottoreis
8 Kartoffeln
Salz
Pfeffer
1 Knoblauchzehe
Basilikum
Olivenöl

Zubereitung:
Bei acht Tomaten einen Deckel abschneiden und mit einem scharfen Löffel aushöhlen. Das Fruchtfleisch gemeinsam mit der neunten, in Stücke geschnittenen Tomate, Salz, Pfeffer, der Knoblauchzehe und Basilikum pürieren. Den Reis unter die Tomatensauce rühren.

Die Kartoffeln waschen, bei Bedarf schälen und in schmale Spalten schneiden. Gemeinsam mit etwas Olivenöl und Salz in eine Auflaufform geben.

Die Tomaten innen salzen und mit der Reis-Tomatensauce füllen, mit dem Deckel wieder abdecken und auf die Kartoffeln setzen. Übrig gebliebene Füllung einfach über die Kartoffel geben. Mit Olivenöl beträufeln und bei 180 °C ca. 1 1/2 h im Rohr backen.

Vor dem Servieren etwas auskühlen lassen. Sie schmecken sowohl warm, als auch kalt am nächsten Tag.

Gefunden habe ich das Rezept hier.

Schwarze Ribiselschnitten

Eine weitere Variante mit dem tourierten Topfenblätterteig, wie er schon bei den Ribiselpolsterzipf und dem Apfelkuchen verwendet wurde. Auch hier wird nur die halbe Teigmenge gebacken. Die andere lässt sich gut einfrieren und später anderweitig zubereiten.



Zutaten Teig:
250 g Butter
250 g Mehl
250 g Topfen
ca. 1/2 TL Salz

Zutaten Belag:
ca. 120 g Marzipan
4 Eiklar
100 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1 TL Maizena
eine Prise Salz
400-500 g schwarze Ribisel

Zubereitung:
Für den Teig die kalte Butter klein schneiden und mit Mehl und Salz abbröseln. Dann den Topfen untermischen und zu einem geschmeidigen Teig kneten. In eine Rechteckform bringen und in Frischhaltefolie gewickelt ca. 1/2 h in den Kühlschrank geben.

Dann den Teig zu einem langen Rechteck ausrollen, dritteln und wie einen Geschäftsbrief falten (einfache Tour). Wieder 30 min kühlen. Dann wieder ausrollen, diesmal jedoch jeweils zur Hälfte einschlagen und nochmal in der Mitte zusammenfalten - es sind dann 4 Teigschichten übereinander. Wieder 30 min in den Kühlschrank geben.

Dann ist der Teig bereit zum backen. Den Teig halbieren und eine Teighälfte einfrieren oder anderweitig verwenden.

Den Teig auf Blechgröße dünn ausrollen und bei 200 °C ca. 15- 20 min ohne Belag backen. Er sollte gut braun werden.

Inzwischen Eiweiß mit Salz steif schlagen und Zucker, Vanillezucker und Maizena einrieseln lassen. Weiterschlagen, bis sich keine Zuckerkristalle mehr im Eischnee spürbar sind. Die Beeren untermischen. 

Marzipan zwischen einer Silikonmatte und Frischhaltefolie ebenfalls auf Blechgröße dünn ausrollen. Die Frischhaltefolie entfernen.

Dann den Teig aus dem Backrohr nehmen. Mit Hilfe der Silikonmatte die dünne Marzipanschicht auf den heißen Teig legen. Bitte nicht mit der Frischhaltefolie versuchen - die Folie klebt sonst sofort auf dem heißen Blech fest.

Dann den Eischnee darüberstreichen und das Blech ins Rohr schieben. Weitere 10-15 min backen bis die Oberfläche schön goldbraun ist.

Schmeckt lauwarm mit einer Kugel Eis, aber auch besonders gut, wenn die Schnitten eine Nacht im Kühlschrank durchgezogen sind.

Gefunden habe ich das Rezept hier.

Freitag, 17. Juni 2016

Hollersekt

Je nach Wetter ist die Gärung innerhalb von 3-4 Tagen abgeschlossen, heuer allerdings hat es eine ganze Woche gedauert, bis der Sekt schön prickelt. Am besten schmeckt er an besonders heißen Tagen mit kaltem Wasser oder Mineralwasser aufgespritzt. 



Zutaten:
20 Hollerblüten
500 g Zucker
5 l Wasser
2 Zitronen
1 1/2 EL Zitronensäure

Zubereitung:
Zucker und Zitronensäure in Wasser auflösen und gemeinsam mit den möglichst tierfreien Hollerblüten, dem Saft und der Schale einer Zitrone in ein weites Gefäß geben. Die andere Zitrone in Scheiben schneiden und ebenfalls dazugeben. Das Gefäß verschließen und einige Tage in der Sonne stehen lassen. Täglich einmal umrühren.

Nach 3-4 Tagen abseihen und in Plastikflaschen füllen. Nicht komplett verschließen, damit sie nicht platzen. Noch einige Tage stehen lassen bis erste Bläschen aufsteigen. Dann ist der Hollersekt mit Wasser verdünnt trinkfertig.

Mittwoch, 15. Juni 2016

Rhabarbersirup

Allzulange dauert die Rhabarbersaison ja nicht mehr, deshalb gibt es heute einen sommerlichen Rhabarbersirup. Der hält sich in Flaschen abgefüllt einige Zeit und verlängert so den Sommergenuss.



Zutaten:
500 g Rhabarber
ca. 1/4 l Wasser
250 g Zucker
1/2 Vanilleschote

Zubereitung:
Rhabarber waschen und ungeschält in 1/2 cm große Stücke schneiden. Gemeinsam mit dem Wasser und der ausgekratzten Vanilleschote aufkochen und solange kochen, bis der Rhabarber zu Mus zerfällt. Mit einer Schöpfkelle durch ein Sieb streichen und gegebenenfalls mit Wasser auf 500 ml ergänzen.

Den Rhabarbersaft mit dem Zucker aufkochen und 2-3 min sprudelnd kochen lassen. In saubere Flaschen füllen und auskühlen lassen.

Sonntag, 12. Juni 2016

Buttermilchpancakes

Eine besondere Zitrone, in diesem Fall die letzte im Kühlschrank gehortete Meyer Lemon, sollte ganz besonders gut verarbeitet werden. 



Zutaten Pancakes:
140 g Weizenmehl
1 EL Zucker
1/2 TL Weinsteinbackpulver
1/4 TL Natron
1/4 TL Salz
3/4 Tasse Buttermilch
1/4 Tasse Milch
1 großes Ei
1 EL Butter
Butter zum backen

Zutaten Zitronentopfencreme:
1/4 kg Topfen (20 %)
1/2 Becher Naturjoghurt
ca. 2 EL Zucker
1 Meyer Zitrone: Schale und Saft

evt. Honig oder Ahornsirup

Zubereitung:
Für die Zitronentopfencreme alle Zutaten mischen und beiseite stellen. Je nach Säure der Zitronen braucht es mehr oder weniger Zucker.

Die Butter in einem kleinen Töpfchen schmelzen und etwas abkühlen lassen. Alle trockenen Zutaten und feuchten Zutaten extra mischen und die beiden Teile flott zusammenrühren. Je schneller, desto besser.

In einer großen Pfanne etwas Butter schmelzen lassen und jeweils einen großen Esslöffel Teig zu einem Pancake backen.

Die Pancakes mit der Topfencreme und bei Bedarf etwas Honig oder Ahornsirup anrichten.

Gefunden habe ich das Rezept hier.

Donnerstag, 9. Juni 2016

Rhabarber Himbeer Topfen Kuchen

Ein erfrischender, süß-saurer Kuchen mit frischem Rhabarber vom Garten und dem Rest der Himbeeren vom Vorjahr.



Zutaten Teig:
200 g Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
2 Dotter
125 g Haferflocken (halb fein, halb grob)
80 g Haselnüsse
130 g Mehl

Zutaten Fruchtbelag:
400 g Rhabarber
100 g Zucker
4 EL Wasser
1/2 Vanilleschote
100 g Himbeeren

Zutaten Topfenguß:
1/4 kg Topfen
100 g Zucker
1 EL Mehl
2 Eier
120 ml Milch
120 g Sahne

Zubereitung:
Für den Fruchtbelag den Rhabarber ungeschält in kleine Stücke schneiden und gemeinsam mit Zucker, Wasser und der ausgekratzten Vanilleschote aufkochen. 1-2 min köcheln lassen, bis die Rhabarberstücke fast weich sind, dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Den Rhabarber abgießen und erst dann die gefrorenen Himbeeren unterrühren. Der aufgefangene Saft kann gut als Verdünnungssaft verwendet werden.

Butter mit Zucker und Salz mit der Küchenmaschine schaumig schlagen. Nach und nach das Ei und die Eidotter zugeben und zu einer hellen Masse aufschlagen. Dann die Haferflocken, das Mehl und die geriebenen Nüssen unterheben und in eine gebutterte Springform (26 cm) streichen.

Im vorgeheizten Backrohr bei 200 °C 15 min vorbacken.

Inzwischen für den Topfenguß die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, dann den Topfen gemeinsam mit dem Mehl kurz untermischen. Die Sahne steif schlagen und mit der Milch unter die Topfenmasse heben. Keine Angst diese Masse ist sehr flüssig.

Den vorgebackenen Boden aus dem Rohr nehmen, die Früchte darauf verteilen und mit der Topfenmasse übergießen.

Den Kuchen wieder ins Rohr geben und weitere 30 min backen, bis die Oberseite goldbraun ist.

Abkühlen lassen und evt. mit Staubzucker bestreuen.
Gefunden habe ich das Rezept hier.

Sonntag, 24. April 2016

Laugenbrezel

Ein neues Lieblingsgebäck. Sie schmecken wunderbar wattig und weich und sind am Besten mit Butter und Honig. Gefunden habe ich das Rezept hier.



Zutaten Vorteig:
300 g glattes Weizenmehl
300 g Wasser
0,3 g Germ (ein erbsengroßes Stück)

Zutaten Hauptteig:
Vorteig
700 g glattes Weizenmehl
200 g Milch
150 g Sauerrahm
15 g Germ
10 g inaktives flüssiges Gerstenmalz
20 g Salz

Lauge:
350 g Wasser 30 °C
15 g Laugenperlen (NaOH)

Zubereitung:
Alle Zutaten vom Vorteig mischen und abgedeckt bei Raumtemperatur 12 h über Nacht gehen lassen. 

Am nächsten Tag alle Zutaten vom Hauptteig mit dem Knethaken zuerst ca. 4 min bei langsamer Geschwindigkeit und dann 6-7 min bei der nächsthöheren Stufe mischen, bis ein elastischer Teig entstanden ist.

Mit einem Geschirrtuch abdecken und 45 min bei Raumtemperatur gehen lassen. Dann 100 g schwere Teigstücke abstechen und rund schleifen. Diese weitere 15 min entspannen lassen.

Die Teigkugeln entweder zu Stangerln formen oder ca. 50 cm lang ausrollen und zu Brezeln oder Flesserln schlingen. Die fertig geformten Teiglinge auf Backpapier legen und ca. 50-60 min gehen lassen. Die letzte halbe Stunde die Bleche ins Freie stellen, damit die Oberfläche stark verhautet. Nur so dringt später die Lauge nicht in das Gebäck ein und verleiht der Oberfläche einen schönen Glanz.

Beim Anrühren und Hantieren mit der Lauge Schutzbrille und Handschuhe tragen, sie ist stark ätzend!

Die Laugenperlen im warmen Wasser auflösen und die Teiglinge darin kurz untertauchen. Etwas abtropfen lassen, auf das Blech mit Backpapier setzen und mit Salz bestreuen.

Bei 230 °C fallend auf 210 °C ca. 20 min backen.

Samstag, 23. April 2016

Brandteigkrapferln mit Vanillecreme

Perfekt zum Nachmittagskaffee



Zutaten Teig:
100 g Wasser
100 g Butter
130 g Mehl
1 Prise Salz
1/2 TL Zucker
4 Eier

Zutaten Fülle:
1/2 l Milch
1 Vanilleschote
50 g Zucker
50 g Maizena
Abrieb einer Bioorange
1/4 l Schlagobers

Zubereitung Krapferln:
Für den Brandteig Wasser mit Butter, Salz und Zucker aufkochen. Dann das Mehl auf einmal zugeben und mit einem Holzlöffel unterrühren bis sich der Teig vom Topfboden löst. Vom Herd nehmen und in einer Rührschüssel auskühlen lassen. Inzwischen die Eier verschlagen. Diese mit dem Kochlöffel nach und nach unterrühren bis sich ein zäher Teig bildet. 

Den Teig in einen Spritzsack mit gezackter Tülle füllen und Krapferln auf ein Blech spritzen. Diese mit genügend Abstand aufspritzen, da der Brandteig im Ofen stark aufgeht. 

Im vorgeheiztem Backofen bei 220 °C Ober- und Unterhitze 15 min anbacken, dann auf 190 °C zurückschalten und ca. 10-15 min fertigbacken. Dann den Ofen eine Spalt breit öffnen und die Krapferln 10 min auskühlen lassen. Erst dann aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Zubereitung Fülle:
400 ml Milch mit Zucker, Mark der Vanilleschote und dem Orangenabrieb aufkochen. Die restliche Milch mit Maizena verrühren und in die kochende Milch einrühren. Einmal aufkochen lassen und kalt stellen. Währenddessen immer wieder durchrühren, damit sich keine Haut bildet. Das Schlagobers steif schlagen und unter den erkalteten Vanillepudding heben.

Fertigstellen:
Die Krapferln in der Mitte auseinander schneiden und mit der Vanillecreme füllen. Evt. noch mit Staubzucker bestreuen.

Freitag, 22. April 2016

Vinschgerl

Das erste Brot mit dem neu angesetzten Sauerteig. Gefunden habe ich das Rezept hier. Sie schmecken am besten mit Butter und Kresse.



Zutaten Sauerteig:
125 g Roggenvollkornmehl
135 g Wasser
2 g Salz
25 g Anstellgut

Zutaten Hauptteig:
Sauerteig
125 g Weizenmehl glatt
375 g Roggenmehl
400 g Wasser
13 g Salz
6 g Germ
20 g Honig
4 EL Brotgewürz (Fenchel, Koriander, Kümmel)
1/4 TL Brotklee

Zubereitung:
Für den Sauerteig die Zutaten mischen und bei Raumtemperatur 12-16 h gehen lassen.

Am nächsten Tag alle Zutaten mit dem Knethaken ca. 5-6 min mischen, bis ein klebriger Teig entstanden ist. Abdecken und 30 min gehen lassen.

Dann mit einem Löffel zehn 120 g schwere Teiglinge abstechen, kurz in Mehl wenden und auf ein Backpapier legen. Noch einmal ca. 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen. Es sollten sich Risse bilden.

Backofen auf 230 °C Heißluft vorheizen und die Vintschgerl 20-25 min backen.

Donnerstag, 7. April 2016

Lammragout mit Linsen

Vor einiger Zeit haben wir in einem nepalesichen Restaurant Lamm mit einer sehr aromatischen cremigen Sauce gegessen. Heute habe ich versucht, dieses Gericht mit einem frischen Lamm vom Bauernmarkt nachzukochen. So, oder so ähnlich wird es Lammfleisch sicher immer wieder mal geben. Leider schaut das fertige Gericht am Foto richtig übel aus. Dem Geschmack tut dies aber keinen Abbruch.



Zutaten:
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
4 Karotten
2 Stangen Stangensellerie
1 EL Butterschmalz
1/2 TL Koriander
1/4 TL Kreuzkümmel
1 TL Curry
3 cm Ingwer
1/2 Chilischote
1 TL Garam Masala
1 Tasse braune Berglinsen
Tomatenmark
2 Lammhaxn
Salz
schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel, Knoblauch, Karotten und Stangensellerie kleinwürfelig schneiden. Butterschmalz schmelzen und die gemörserten Gewürze sowie den geriebenen Ingwer darin sanft anbraten. Dann das Gemüse dazugeben und ca. 10 min bei geringer Hitze anrösten. Tomatenmark und das Lamm zugeben und auch kurz anrösten. Dann die Linsen zugeben und mit Wasser aufgießen.

Etwa eine Stunde köcheln lassen. Dann die Lammhaxn aus dem Topf holen, das Fleisch vom Knochen lösen und klein schneiden. Wieder zugeben und das Ragout mit Salz, Pfeffer evt. Ingwer abschmecken.

Dazu schmeckt Basmatireis, ein frisches Naan oder Fladenbrot.

Montag, 4. April 2016

Focaccia mit Oliven

Ein feines Fingerfood, das schnell gegessen ist, allerdings in der Herstellung seine Zeit braucht. Gefunden habe ich das Grundrezept hier, den Teig habe ich leicht abgewandelt, mit Oliven und Rosmarin verfeinert und gleich etwas mehr als die doppelte Menge gebacken.



Zutaten Vorteig:
400 g Weizenmehl glatt
400 g Wasser
1 g Germ (ein erbsengroßes Stück)

Hauptteig:
Vorteig
800 g Weizenmehl glatt
530 g Wasser
9 g Germ
22 g Salz

Fülle:
1 Glas Oliven mit Stein
reichlich Rosmarin
etwas Olivenöl

Zubereitung:
Am Vortag alle Zutaten für den Vorteig durchmischen und abgedeckt bei Raumtemperatur mindestens 12 h stehen lassen.

Am Folgetag den Vorteig mit den restlichen Zutaten mischen und 7 min bei langsamer Geschwindigkeit und 5 min etwas schneller mit der Küchenmaschine durchkneten. Nicht wundern, das ist ein sehr flüssiger Teig.

Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur 2,5 h stehen lassen, dabei alle 30 min strecken und falten. Beim letzten Faltdurchgang die entkernten und in Streifen geschnittenen Oliven, den in kleine Stücke geschnittenen Rosmarin und ca. 2 EL Olivenöl unterkneten.

Dann den Teig halbieren jeweils auf ein geöltes Blech geben. Mit Olivenöl beträufeln und auf dem ganzen Blech verteilen. 10 min rasten lassen, ein weiteres Mal vorsichtig bis zu den Ecken drücken und weitere 30 min gehen lassen. Am Ende der Garzeit ist auf dem Blech ein blubbernder weicher Teigkoloss.

Inzwischen den Backofen auf 230 °C Heißluft vorheizen. Die beiden Bleche ins Rohr schieben und ca. 30 min backen. Ausgekühlt in Stücke schneiden.


Sonntag, 3. April 2016

Pestoblume

Ein recht ausgefallenes Brot, das mit verschiedensten Füllungen zubereitet werden kann und sich optimal als Mitbringsel zu einer Feier eignet. Auch in einer süßen Germteigvariante mit Nutella, Mohn- oder Nussfülle kann ich mir diese Blume gut vorstellen. Aus der angegeben Menge entstehen zwei Pestoblumen.



Zutaten Teig:
Vorteig:
230 g glattes Mehl
230 g kaltes Wasser
1 g Germ

Hauptteig:
200 g Roggenmehl
470 g Weizenmehl
365 g Wasser
20 g Salz
20 g Butter
18 g Salz
14 g Hefe

Zutaten rotes Pesto:
1/2 Glas in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
30-50 ml Olivenöl
1/2 Glas schwarze Oliven
ca. 80 g Parmesan
2 EL geriebene, geröstete Walnüsse
3 Sardellenfilets
2 Knoblauchzehen

Zubereitung Vorteig:
Am Vortag Mehl mit Wasser und Germ kurz mit einem Löffel durchmischen und 1 h bei Raumtemperatur gehen lassen. Dann abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Dort kann der Teig 12-48 h bleiben.

Zubereitung Hauptteig:
Vorteig mit den restlichen Zutaten mischen und mit der Küchenmaschine zuerst 5 min langsam und dann 8 min bei der nächsten Stufe kneten lassen. Mit einem Geschirrtuch abdecken und eine gute Stunde gehen lassen.

Zubereitung Pesto:
Alle Zutaten in einen Zerkleinerer geben und kurz durchhäckseln. Dabei dürfen ruhig noch kleinere Stückchen bleiben. So viel Öl zugeben bis sich die Zutaten gut verbinden.

Zubereitung Brot:
Den Teig in 6 Teile teilen und rund schleifen. Dann mit einem Rollholz in jewils ca. 30-35 cm große Kreise ausrollen. Jeweils drei davon werden für eine Blume verwendet.

Einen Teigkreis auf ein Blech legen und mit einem Teil des Pestos bestreichen. Mit einem weiteren Teigkreis abdecken wieder bestreichen und mit dem dritten Teigkreis abdecken.

Den Teigturm nochmal in eine runde Form ziehen. Dann die Mitte leicht mit einem Glas markieren und vom markierten Kreis nach außen in 16 Teile schneiden. Jeweils 2 Teile in die Hand nehmen und beide zweimal nach außen drehen. Dann die Enden zusammendrücken und wie ein Blütenblatt etwas rund formen.

Ca. 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.

Backofen auf 230° Heißluft bzw. Ober- und Unterhitze (falls nur eine Blume gebacken wird) vorheizen.  Mit Dampf ca. 15-20 min bei fallender Hitze auf 200° backen.


Donnerstag, 4. Februar 2016

Germguglhupf

Ein Guglhupf geht immer. Diesmal nicht mit Backpulver, sondern in einer Germteigvariante mit vielen Rumrosinen, die den Kuchen wunderbar fruchtig machen. Schön an diesem Kuchen ist, dass er nicht zu süß ist. Gefunden habe ich ihn hier.



Zutaten:
125 ml Milch
25 g Germ
150 g Butter
4 Eier
100 g Zucker
300 g Mehl
Schale von einer (Meyer-)Zitrone
100 g Rosinen
Rum
1 EL Vanillezucker
eine gute Prise Salz

Zubereitung:
Die Rosinen abwaschen und in Rum einweichen.

Milch lauwarm erhitzen und den Germ darin auflösen. Mit Mehl stauben und an einem warmen Ort ca. 20 min aufgehen lassen. Es sollen sich an der Oberfläche Risse bilden.

In der Zwischenzeit die Eier trennen. Butter mit dem Mixer schaumig schlagen, nach und nach die Dotter zugeben und die Hälfte vom Zucker. Zu einer hellen Masse schaumig aufschlagen. Vanillezucker und Zitronenschale untermischen. 

In einer separaten Schüssel die Eiklar mit einer guten Prise Salz zu Schnee schlagen und den restlichen Zucker einrieseln lassen. 

Eine Guglhupfform bebuttern und bemehlen. Den Rührteig mit den Rosinen, dem Schnee und dem Dampfl mischen und in die vorbereitete Guglhupfform geben. Mit einem Geschirrtuch abdecken und eine Stunde gehen lassen.

Ofen rechtzeitig auf 190° Ober- und Unterhitze vorheizen und den Guglhupf ca. 1 Stunde backen. Evt. 15 min vor Ende mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.

Donnerstag, 7. Januar 2016

Bauernbrot

Ein Mischbrot aus Weizen-, Roggen- und Dinkelmehl diesmal ohne Sauerteig. Für einen besseren Geschmack und eine längere Haltbarkeit ist jedoch ein Vorteig dabei. Dieses Brot schmeckt besonders gut mit Butter und frischer Kresse. In einem Tontopf bleibt es einige Tage frisch und saftig.



Zutaten Vorteig:
200 g glattes Weizenmehl
200 g Wasser
1 g Germ

Zutaten Hauptteig:
Vorteig
300 g Roggenmehl
300 g glattes Weizenmehl
160 g Dinkelvollkornmehl (frisch gemahlen)
15 g Brotgewürz (Fenchel, Kümmel, Koriander)
1/4 TL Schabzigerklee
25 g Salz
450 g Wasser
15 g Germ

Zubereitung:
Mehl, Wasser und Germ mit einem Löffel durchrühren bis keine Mehlnester mehr vorhanden sind. Abdecken und eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann über Nacht oder auch länger (mindestens 12 h, maximal 48 h) in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag alle Zutaten für den Hauptteig in der Küchenmaschine zu einem elastischen Teig kneten, Je nach Konsistenz evt. ein bisschen Wasser hinzufügen oder weglassen. Abgedeckt 1 h bei Raumtemperatur gehen lassen, Dann den Teig von allen vier Seiten strecken und falten, dabei einfach die Schüssel immer eine Vierteldrehung weiterdrehen. 

Eine weitere Stunde gehen lassen, dann den Teig auf ein bemehltes Brett geben, mit einer Teigkarte halbieren und jeweils zu einem runden Laib formen. 

Die beiden Brote in ein gut bemehltes Backsimperl geben und abgedeckt weitere 45 min bis 1 h gehen lassen. 

Backofen mit Backstein auf 230 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die gegangenen Laibe auf einen Schieber stürzen, einschneiden und mit Dampf ca. 1 h bei fallender Temperatur (200 °C) backen.

Freitag, 1. Januar 2016

Semmel

An der Ausführung scheitert es noch ein bisschen, geschmeckt haben sie aber trotzdem. Die Hälfte habe ich zu Semmeln geformt, die andere Hälfte zu Salzstangerl. Gefunden habe ich das Rezept hier, einzige Änderung ist ein bisschen mehr Wasser im Teig, damit er etwas weicher wurde.



Zutaten Vorteig:
200 g Weizenmehl glatt
130 g Wasser
3 g Salz
2 g Germ

Zutaten Hauptteig:
Vorteig
460 g Weizenmehl glatt
280 g kaltes Wasser
13 g Salz
14 g Honig
12 g Germ

Zubereitung:
Alle Zutaten vom Vorteig mischen und einige Minuten mit der Hand durchkneten. In eine Schüssel geben, 2 h bei Raumtemperatur gehen lassen und dann für mindestens 12 h in den Kühlschrank stellen. Dort kann er bis zu 48 h bleiben. Bei mir waren es ca. 15 h.

Am nächsten Tag alle Zutaten vom Hauptteig mischen und mit der Küchenmaschine zu einem weichen, elastischen Teig kneten. Abdecken und 30 min gehen lassen.

Dann 15 72 g schwere Teigstücke abstechen und rund schleifen. Abdecken und 45 min gehen lassen. 

Anschließend die Handsemmel formen. Eine genaue Anleitung gibt es hier.

Weitere 45 min abgedeckt gehen lassen. Backrohr auf 230 °C vorheizen.

Mit Dampf ca. 17 min backen.