Donnerstag, 10. Dezember 2015

Zimtsterne

Ein Keks-Klassiker. Das Rezept kommt ursprünglich von der Konditorei Demel in Wien. Gefunden habe ich es hier.


Zutaten:
1/2 kg gemahlene Mandeln
300 g Staubzucker
2 TL Honig
2 TL Zimt
2 Eiweiß

Glasur:
1 Eiweiß
Salz
100 g Staubzucker

Zubereitung:
Alle Zutaten in eine Schüssel geben, zuerst mit einem Kochlöffel, dann mit den Händen gut vermischen. Den Teig mit etwas Staubzucker ca. 6-8 mm dick ausrollen und Sterne ausstechen.

Für die Glasur Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, den Staubzucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse ganz glänzend, fest und ohne Zuckerkristalle ist.

Jeden Stern am besten mit einem kleinen Messer mit der Glasur bestreichen und bei 150 °C ca. 15 min backen.

Schoko-Schnee-Kugeln

Wenn schon draußen kein Schnee liegt, dann muss man ihn halt selbst machen. Diese Kekse sehen Vintschgerlen in Miniformat zum verwechseln ähnlich. Der Geschmack ist dann doch ein anderer. Gefunden habe ich sie hier.



Zutaten:
100 g Schokolade (bei mir 47 % Kakao)
50 g Butter
1 Ei
1 Dotter
60 g Zucker
100 g Weizenmehl glatt
1 EL Kakao
1/4 TL Backpulver
Salz
1 TL Zimt

Staubzucker zum wälzen

Zubereitung:
Butter und Schokolade in einem kleinen Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen. Das geht bei einem Induktionsherd direkt im Topf, sonst im Wasserbad. Etwas abkühlen lasssen. Dann die restlichen Zutaten untermischen und die recht flüssige Masse für ca. 2 h in den Kühlschrank stellen.

Mit einem kleinen Löffel ein bisschen vom Teig abestehen, mit den Händen zu Kugeln formen und in Staubzucker wälzen. Die Kekse mit ein bisschen Abstand auf ein Backblech legen und bei 170 °C ca. 14 min backen.

Marmorkekse

Schnell gemachte Kekse, die ähnlich schmecken wie Omas Marmorkuchen. Gefunden habe ich sie hier.


Zutaten:
heller Teig:
40 g Staubzucker
75 g kalte Butter
1 TL Vanillezucker
Salz
100 g glattes Weizenmehl

dunkler Teig:
40 g Staubzucker
20 g Kakao
75 g kalte Butter
1 TL Vanillezucker
Salz
100 g glattes Weizenmehl

Zubereitung:
Aus beiden Gruppen separat einen Mürbteig kneten und in Frischhaltefolie wickeln. Ca. 1 h im Kühlschrank fest werden lassen.

Dann beide Teige in grobe Stücke reißen und zu einer ca. 3 cm dicken Rolle zusammenkneten. Darauf achten, dass die Teige nicht zu sehr miteinander vermischt werden. Die Rolle wieder kühl stellen.

Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Rollen in ca. 5-7 mm dicke Scheiben schneiden, auf ein Backblech legen und ca. 11 min backen.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Vanillekipferl

Wer schon einmal verschiedene Vanillekipferl Rezepte ausprobiert hat kann ein Lied davon singen. Der eine Teig lässt sich nicht gut formen, ist so bröselig, dass er entweder vor oder nach dem Backen zusammenbricht, oder der Geschmack ist nicht so wie er sein soll. Dieses Rezept ist anders, leicht formbar, so stabil, dass weder vor noch nach dem Backen viele Keksbruchstücke zu beklagen sind und wunderbar im Geschmack. Gefunden hier, nach einem Rezept von Katharina Prato.


Zutaten:
280 g Mehl glatt
70 g Zucker
100 g geriebene Mandeln
Salz
210 g Butter

ca. 3 EL Staubzucker 1:1 min selbstgemachtem Vanillezucker vermischt

Zubereitung:
Mehl, Zucker, Mandeln und Salz auf die Arbeitsfläche geben und vermengen. Die kalte Butter in Würfel schneiden und unterkneten. Den Teig im Kühlschrank wieder abkühlen lassen.

Das Backrohr auf 180 °C vorheizen. Aus dem Teig eine knapp 2 cm dicke Rolle formen und diese mit einem Messer in ca. 1/2 cm breite Scheibchen. Aus jeder Scheibe mit beiden Händen eine Rolle formen und als Kipferl auf ein Backblech legen.

Auf der mittleren Schiene ca. 15 min backen. Noch heiß mit dem Vanillezucker bestreuen und nach dem Auskühlen in Blechdosen aufbewahren. Ergibt bei mir 133 klitzekleine Kipferl.

Spritzkekse

Ein weiteres Keksrezept, das ich im Rinner Bäuerinnenkochbuch gefunden habe. Der Teig ist schnell gemacht, allerdings braucht es beim Formen mit dem Spritzsack ziemlich viel Kraft. Zusammengesetzt werden sie mit Marillenmarmelade und jeweils eine Hälfte mit Schokolade glasiert.



Zutaten:
220 g Butter weich
80 g Staubzucker
Vanillezucker
geriebene Schale von einer halben Zitrone
Salz
1 Ei
300 g Mehl

Marillenmarmelade
Schokoglasur (Kuvertüre mit Butter)

Zubereitung:
Butter gemeinsam mit Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und einer guten Prise Salz mit der Küchenmaschine gut vermixen. Das Ei zugeben und hell aufschlagen. Dann die Geschwindigkeit zurückdrehen und das Mehl nur kurz untermischen. 

Den Teig in einen Spritzsack füllen und ca. 5 cm lange Stangerln auf ein Blech spritzen.

Bei 180 °C ca. 6-8 min backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Mit Marillenmarmelade füllen und eine Hälfte mit Schokolade glasieren.

Freitag, 4. Dezember 2015

Shortbread

Adventzeit ist Backzeit. Diesmal ein Rezept, das an sich ganzjährig gebacken werden kann. Es ist ein klassischer 3-2-1 Mürbteig, wie er schon beim Gedeckten Apfelkuchen zum Einsatz kommt. Einzige Änderung ist, dass ein Teil des Weizenmehls durch Reismehl ersetzt wird. Gefunden habe ich das Rezept hier. Da ich kein Reismehl zu Hause hatte, habe ich dazu normalen Basmatireis verwendet. Den habe ich zweimal durch die Gedreidemühle gejagt, damit er möglichst fein wird. Durch das Reismehl wird der Mürbteig noch mürber und zergeht auf der Zunge.



Zutaten:
150 g Staubzucker
300 g Butter (weich)
300 g Weizenmehl
150 g Basmatireis
6 g Salz

Zubereitung:
Ein Backblech mit Backpapier und Backrahmen vorbeiten. Backofen auf 150 °C vorheizen.

Butter mit Salz und Zucker mit dem Knethaken gut verrühren, nach und nach das Mehl einarbeiten und nur solange mixen, bis große Krümel entstehen. 

Auf das Backblech geben und mit einem Rollholz im Backrahmen verteilen. Die Masse sollte ca. 6-8 mm hoch sein. Noch roh mit einem dünnen Messer in kleine Rechtecke schneiden und mit einem Essstäbchen jeweils ein paar Mal tief einstechen.

Ins Rohr schieben und ca. 1 - 1´10 h backen. Das Shortbread sollte recht hell gebacken werden. Aus dem Rohr nehmen und noch heiß ein zweites Mal schneiden. Das noch heiße Shortbread vom Backpapier heben und auf einem Rost auskühlen lassen, damit die Unterseite nicht aufweicht. In einer Blechdose zwischen Butterpapier aufbewahren.